Sonntagmorgen in Woche 8 der Welpen

7:10 Uhr: Frieda, die Welpen-Mutter, schlägt an, weil jemand den Hausflur entlang geht.

8:00 Uhr: Aufstehen mit Frieda, der Welpen-Mutter, und versuchen, einmal um den Block zu gehen. Weil es so kalt ist, geht es nur einmal um die Ecke.

Gleichzeitig: Lage peilen im Badezimmer bei den zehn Kleinen und Schlachtplan für den Tag machen.

8:10 Uhr: Vorbereiten des Futters für die zehn Welpen in fünf Futter-Näpfen, die in zwei Schichten serviert werden.

8:18 Uhr: Petra geht rein und füttert die Welpen. Großes Tohuwabohu.

8:26 Uhr: Petra kommt wieder raus, Frieda, die Welpen-Mutter, darf die Schälchen sauber lecken.

8:31 Uhr: Schnell einen Schluck vom frisch gemachten Cappuccino nehmen und die Reinigungsaktion für das Welpen-Zimmer starten (Große Nummer!).

8:34 Uhr: Frieda, die Welpen-Mutter, bekommt ihren Napf Futter. Petra fängt mit der Reinigungsaktion an.

8:39 Uhr: X, einen Übernachtungsgast, zwölf Jahre, betüttern, der schlecht geschlafen hat.

8:41 Uhr: Beschicken der Geschirrspülmaschine mit den Hunde-Näpfen und allem Instrumentarium, das für die Frühstücks –Zubereitung nötig ist. Schnellwaschprogramm starten.

8:53 Uhr: Backmischung für einen Marmorkuchen zubereiten, damit die anderen Übernachtungsgäste etwas Leckeres zum Frühstück haben.

9:03 Uhr: Saubermachen der Küche.

9:06 Uhr: Petra kommt zwischendurch aus dem Welpen-Zimmer, um frische Luft zu schnappen. Um die olfaktorischen Rahmenbedingungen zu verbessern, Improvisation eines Weihrauch-Öfchens, das im Welpen-Zimmer aufgestellt wird.

9:18 Uhr: Der Kuchen ist fertig vorbereitet, in den Backofen.

9:21 Uhr: Noch ein Schluck Cappuccino.

9:22 Uhr: X, der malade Übernachtungsgast, erholt sich auf dem Nachtlager.

9:28 Uhr: Aufräumen und nochmals sauber machen der Küche.

9:32 Uhr: Kuchen checken.

9:41 Uhr: Dokumentationspause über den alltäglichen Wahnsinn als Welpen-Herrchen.

9:45 Uhr: Das Welpen-Frauchen Corinna, das gestern Abend „Dienst“ hatte, taucht auf, um nach dem Rechten zu sehen.

Aber es lohnt ich auf jeden Fall! Schaut mal, wie süß!

10:08 Uhr: Der Kuchen ist fertig — und raus damit!

Mittelgrün

Ich wurde als letzter geboren – ich habe gewartet, bis meine Menschenfamilie dachte, es käme keiner mehr und habe mich, als alle schliefen, heimlich hinausgestohlen. Ich sehe genauso aus wie meine schwarzen und kräftigen Brüder und habe auch einen kleinen weissen Fleck am Kinn.

Ich habe als letzter eine Familie gefunden und werde am weitesten weg ziehen – nach Köln. Vorerst ist Oskar der Name der Wahl.

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Dunkelrot

Als neuntes Hundebaby geboren bin ich das sechste und letzte Mädchen. Ich bin ebenfalls braun mit ein bisschen weiß auf der Brust. Meine zukünftige Familie wohnt in Oldenburg und hat schon ein paarmal mit mir gekuschelt. Nun heiße ich Bo.

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19.10. Heute habe ich schon mal ein Auge riskiert.

Mittelrot

Ich bin die dritte im Bunde und habe ebenfalls schwarzes Fell mit einer weißen Brust. Als Hündin bin ich nicht so groß wie meine Brüder, aber kuschele sehr gerne mit ihnen.

Auch ich habe eine Familie gefunden und werde zu zwei großen Hundeschwestern und vielen anderen Tieren nach Worpswede ziehen. Ich heiße jetzt Lisa.

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Dunkel Grün

Ich bin Nummer zwei, der erste Rüde und bisher der Größte der ganzen Bande. Ich habe schwarzes Fell, an der Brust habe ich einen weißen Fleck und am liebsten trinke ich Milch oder schlafe.

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19.10. Ich habe heute eine Familie gefunden. Und wir haben eine ganze Stunde miteinander verbracht.

Rot

Ich bin die Erstgeborene, ein Mädchen. Ich habe dunkelbraunes Fell, weiße Vorderpfoten und auf der Brust einen weißen Fleck. Umso älter ich werde, umso dunkler werden meine Pfoten. Im Moment sehen sie so aus als ob ich durch ein Pfütze gelaufen bin.

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17.10. Ich habe schon ein zu Hause gefunden und freue mich auf meine große Labrador Schwester und bin gespannt auf meine neuen Katzenkumpel. Mein Name ist Laika.